12.03.2026„Pauschalreisende besser schützen“EU stärkt Rechte von ReisendenKatarina BarleyDas Europäische Parlament wird heute die Reform der EU-Pauschalreiserichtlinie beschließen. Die neuen Regeln stärken den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern und schließen Lücken im Online-Reisemarkt. Künftig müssen Reiseveranstalter ein verbindliches Beschwerdemanagement einrichten, klare Informationspflichten erfüllen und eine verbesserte Insolvenzabsicherung gewährleisten.Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Mitglied im Binnenmarkt-Ausschuss:„Gerade in einer unsicheren Weltlage müssen sich Menschen darauf verlassen können, dass sie auf Reisen gut geschützt sind. Wenn Flüge ausfallen oder Reisen kurzfristig abgesagt werden, dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Mit der Reform der Pauschalreiserichtlinie sorgen wir für mehr Transparenz, schnellere Rückerstattungen und klare Verantwortlichkeiten – auch bei Online-Buchungen. Künftig sind auch Gutscheine in der Insolvenzabsicherung mit erfasst, das heißt Verbraucher:innen haben im Falle einer Insolvenz Recht auf Erstattung. Ein starker Binnenmarkt braucht starke Verbraucherrechte.“Hintergrund: Mit der Reform reagiert die EU auch auf Erfahrungen aus der Insolvenz von Thomas Cook sowie den massenhaften Reiseausfällen während der COVID-19-Pandemie. Das Gesetz tritt nach Annahme während der heute endenden Plenarsitzung in Straßburg in der zweiten Hälfte 2026 in Kraft, 20 Tage nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt. Katarina Barley Rheinland-Pfalz Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucher Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Innereskatarina.barley@europarl.europa.eu Hannah Cornelsen Pressesprecherinhannah.cornelsen@europarl.europa.eu+32 477 95 48 36
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