Kultur und Bildung

Europaweit lernen, Kultur stärken

Ein Europa, das Chancen für alle schafft - das ist uns ein großes Anliegen. Bis heute hat das EU-Bildungsprogramm Erasmus Millionen vor allem junger Europäerinnen und Europäern die Möglichkeit gegeben, einen Lernaufenthalt im Ausland zu verbringen, eine andere europäische Kultur zu entdecken, neue Menschen kennenzulernen sowie ihre Sprach- und Kommunikationskenntnisse zu verbessern.

Austausch ermöglichen und Integration fördern

Erasmus ist eine der größten Erfolgsstorys der EU. Im Europäischen Parlament setzen wir uns für ein Erasmus-Programm ein, das durch einfache und transparente Bewerbungsverfahren einen breiteren Zugang ermöglicht - nicht nur junge Menschen aus Akademikerfamilien sollen von den Chancen eines Auslandsaufenthalts profitieren. Ein inklusives und ausgebautes Erasmus-Programm, das noch mehr jungen Menschen Chancen bietet, braucht auch mehr Mittel. Die EU muss hier finanzielle Prioritäten setzen. Wir fordern eine Verdreifachung der Mittel für Erasmus – denn mit Investitionen für junge Menschen, investieren wir in die Zukunft Europas.

Mobilität und europaweites Lernen muss insgesamt vereinfacht und verbessert werden. Eine Bildungszeit im Ausland schafft viele Chancen, sowohl für den persönlichen – als auch den beruflichen Lebensweg. Schülerinnen und Schüler, sowie Auszubildende in der EU haben heute allerdings noch oft Schwierigkeiten, ihre - bei Auslandsaufenthalten erlangten Bildungsabschlüsse – und Leistungen im Heimatland angerechnet zu bekommen. Die automatische Anerkennung von Bildungsabschlüssen ist deshalb unsere zentrale Forderung an die nationalen Entscheidungsträger im Rat.

Europa und unsere verschiedenen Kulturen erfahrbar machen - wir sind überzeugt, dass wir so europäischen Zusammenhalt stärken. Die Europäische Kulturagenda und das Förderprogramm „Kreatives Europa“ schaffen hierfür die Voraussetzung. Kulturpolitik wird somit europäischer und der Kreativsektor erhält eine direkte europäische Förderung.

Abgeordnete