„Ende der Zeitumstellung Einleiten"
EU-Mitgliedstaaten müssen endlich gemeinsame Lösung finden

Ende der Sommerzeit: Wenn in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren wieder von 3 Uhr auf 2 Uhr auf die reguläre Zeit zurückgestellt werden, rückt eine seit Jahren ungelöste Frage erneut in den Fokus: Wann wird die halbjährliche Zeitumstellung in der Europäischen Union endlich abgeschafft? Bereits 2018 sprachen sich in einer EU-weiten Befragung mehr als 80 Prozent der Teilnehmenden für ein Ende der bisherigen Regelung aus. Die EU-Kommission legte daraufhin einen entsprechenden Vorschlag vor, auch das Europäische Parlament setzte sich für eine Abschaffung ein. Bis heute fehlt jedoch eine Einigung unter den Mitgliedstaaten.
Vivien Costanzo, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten:
„Eine Abschaffung der Zeitumstellung kann den Alltag vieler Menschen erleichtern. Durch den Verzicht auf die Zeitumstellung könnten die EU-Mitgliedstaaten Energiekosten senken, Umweltbelastungen reduzieren und die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung verbessern. Entscheidend ist dabei, dass der Rat eine gemeinsame europäische Lösung findet, die den unterschiedlichen regionalen Bedürfnissen Rechnung trägt. Eine einheitliche Zeitregelung ist wichtig für den Binnenmarkt, den Reiseverkehr und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Europäisches Parlament und Kommission haben Möglichkeiten aufgezeigt. Jetzt gilt es endlich, die verschiedenen Interessen der EU-Staaten zusammenzubringen und einen Weg zu finden, der für ganz Europa funktioniert.“


