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Europa-SPD
19. Mai 2026

„Züge endlich auf gemeinsame Schienen bringen“

EU-Parlament beschließt neue Regeln für einen besser vernetzten europäischen Bahnverkehr

Von Vivien Costanzo

Das Europäische Parlament hat im Straßburger Plenum für die Reform des einheitlichen europäischen Eisenbahnraums gestimmt. Ziel der neuen Verordnung ist es, grenzüberschreitenden Bahnverkehr einfacher, verlässlicher und attraktiver zu machen. Nationale Hürden, unterschiedliche Standards und mangelnde Koordination sollen künftig stärker abgebaut werden. Nach der Abstimmung ist das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen. Die Verordnung soll voraussichtlich im Juni in Kraft treten. 


Vivien Costanzo, verkehrspolitische Sprecherin der Europa-SPD: 
"Europas Bahnverkehr scheitert noch viel zu oft an Grenzen im System. Unterschiedliche Regeln, mangelnde Abstimmung und komplizierte Verfahren bremsen Züge jeden Tag aus. Genau das wird sich ändern.

Mit der Reform schaffen wir erstmals die Grundlage für ein koordiniertes europäisches Kapazitätsmanagement. Infrastruktur wird besser geplant, Trassen werden effizienter vergeben und internationale Verbindungen verlässlicher. Das ist ein entscheidender Schritt hin zu einem funktionierenden europäischen Bahnraum.

Klar ist: Die Mitgliedstaaten bleiben verantwortlich für ihre Netze. Aber sie müssen ihre Prioritäten künftig enger abstimmen. Bahnverkehr endet schon lange nicht mehr an der Landesgrenze. Mit einer stärkeren Rolle des europäischen Netzwerks der Infrastrukturbetreiber sorgt die EU dafür, dass genau diese Koordination auch funktioniert.

Wer mehr Klimaschutz will, muss dafür sorgen, dass die Bahn endlich zuverlässig, planbar und grenzüberschreitend nutzbar ist. Die Nachfrage ist da. Jetzt liefern wir die Struktur, damit das Alltag wird."

Vivien Costanzo

Baden-Württemberg

Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr
Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten

 vivien.costanzo@europarl.europa.eu 0032 228 45413 

Jan Rößmann

Pressesprecher der SPD-Europaabgeordneten

 jan.rossmann@europarl.europa.eu 0032 473864513 

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