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Europa-SPD
20. April 2026

Energie: Krise steuern statt reagieren

Liebe Europa-Freund:innen,

Energie wird teurer, die Versorgung unsicherer – und viele fragen sich: Wer sorgt eigentlich dafür, dass Energie bezahlbar bleibt?

Die Energiekrise ist längst im Alltag angekommen. Genau deshalb kommt es jetzt auf Europa an.

Die EU sorgt dafür, dass wir gemeinsam handeln: Sie setzt Regeln für den Energiemarkt, koordiniert Maßnahmen und treibt den Ausbau erneuerbarer Energien voran.

👉 Weiter unten zeigen wir euch drei konkrete Ansätze, für die wir uns auf europäischer Ebene einsetzen.

Webinar: Redet mit uns über die Energiekrise

Wie kommen wir raus aus der Krise – und was bedeutet das konkret für dich?

Darüber sprechen der energiepolitische Sprecher der Europa-SPD, Jens Geier und Ines Verspohl, Direktorin des Sozial-Klimarates, in unserer nächsten Webinar-Ausgabe am heutigen Mittwoch, 22. April, 17.30 Uhr.

Deine Perspektive zählt:
Stell Fragen, bring deine Erfahrungen ein und diskutiere mit uns über Lösungen.

👉 Melde dich jetzt an und sei dabei!

So wollen wir die Energiekrise in den Griff bekommen – und verhindern, dass uns Krisen von außen wieder so hart treffen.

Kein Putin, kein Trump darf darüber entscheiden, ob Energie bei uns bezahlbar ist. Europa muss unabhängiger werden, Menschen schützen und dafür sorgen, dass niemand Angst vor der nächsten Rechnung haben muss.

👉 Dafür setzen wir auf drei klare Ansätze:

1. Fair entlasten

Wenn Energiepreise steigen, darf niemand das ausnutzen.

Unternehmen dürfen keine ungerechtfertigten Zusatzgewinne auf Kosten der Verbraucher:innen machen. Übergewinne schöpfen wir ab – und nutzen das Geld, um dich und viele andere gezielt zu entlasten. Dieses Signal erwarten wir von der EU-Kommission.

2. Saubere Energie ausbauen

Der beste Schutz vor Krisen sind günstige, erneuerbare Energien aus Europa selbst.

Deshalb treiben wir den Ausbau von Wind- und Solarenergie weiter voran, investieren in die Nutzung von Erdwärme und machen Wärme klimafreundlicher. Gleichzeitig stärken wir Stromnetze, Elektrifizierung und den Einsatz von Wasserstoff.

So machen wir Energie langfristig günstiger – und Europa unabhängiger. Die EU hat hier schon wichtige Gesetze verabschiedet, aber wir wollen verbindliche Ziele für Europa.

3. Energieinfrastruktur stärken & Europas Versorgung klüger vernetzen

Die unzureichende Integration und die unzureichenden Investitionen in unsere Energieinfrastruktur haben direkte Auswirkungen auf die Energiekosten der europäischen Bürger:innen. Die EU muss endlich vorankommen bei der Verknüpfung der Sektoren: Stromnetze sollen mit Wärme- und Gas- und Wasserstoffnetzen, Speicherlösungen, sowie dem Verkehrssektor gekoppelt sein, zudem benötigt es Geothermie und mehr Bioenergie damit wir erneuerbare Energien und überschüssige Energie daraus noch effizienter nutzen können. Europa muss eine Energieunion werden, statt in 27 nationalen Strukturen zu verharren.

Energiegemeinschaften: Wenn Menschen die Energiewende selbst in die Hand nehmen

Energiegemeinschaften zeigen, wie Energiewende konkret vor Ort funktioniert.

Hier schließen sich Bürger:innen zusammen, produzieren gemeinsam erneuerbare Energie und entscheiden selbst, wie sie genutzt wird. Das stärkt Unabhängigkeit, senkt Kosten und sorgt dafür, dass Wertschöpfung in der Region bleibt.

In Europa machen das bereits tausende Initiativen: Über 2.500 Energiegemeinschaften mit rund 2 Millionen Menschen treiben die Energiewende aktiv voran.

👉 Besonders inspirierend sind die Beispiele aus ganz Europa:
Auf der Plattform der europäischen Föderation für Bürgerenergiegenossenschaften,REScoop, findet ihr Erfolgsgeschichten, die zeigen, was möglich ist.

Zum Beispiel in Ungarn: In einer abgelegenen Region werden Mitglieder der Roma-Community darin geschult, ihre Energieversorgung selbst aufzubauen – etwa durch Solaranlagen. So bekämpfen sie Energiearmut und schaffen neue Perspektiven vor Ort.

Unser Ansatz:
Die Energiewende gelingt dann am besten, wenn Menschen selbst Teil davon werden – nicht nur als Verbraucher:innen, sondern als Mitgestalter:innen. Die EU-Kommission hat kürzlich zugesagt, erschwingliche Bürgerenergie zu fördern. Ein richtiger Schritt! Hier lest ihr unser Statement dazu.

Ihr wollt, dass mehr Menschen für ein soziales und nachhaltiges Europa kämpfen? 

Dann empfehlt dieses Europa-Magazin weiter. 

Danke für euer Interesse!

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