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Europa-SPD
24. März 2026

"Hin und Her muss ein Ende finden"

Mitgliedstaaten bleiben uneinig zum Umgang mit der Zeitumstellung

Von Vivien Costanzo

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren erneut auf Sommerzeit umgestellt – obwohl sich in einer Umfrage der EU-Kommission im Jahr 2018 mehr als 80 Prozent der Befragten für eine Abschaffung ausgesprochen hatten. Ein entsprechender Vorschlag der EU-Kommission liegt bereits seit Jahren vor, auch das Europäische Parlament hat sich klar für eine einheitliche Regelung positioniert.

Vivien Costanzo, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten: 
„Durch den Verzicht auf die Zeitumstellung könnten Energiekosten gesenkt, Umweltbelastungen reduziert und die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung verbessert werden. Obwohl sich Millionen Bürgerinnen und Bürger in einer EU-Umfrage klar gegen die Zeitumstellung ausgesprochen haben, fehlt es den Mitgliedstaaten weiterhin an einer gemeinsamen Linie. 

Es hapert vor allem an regionalen Unterschieden: Nordische Mitgliedstaaten wollen tendenziell die Winterzeit beibehalten, andere dauerhaft zur Sommerzeit wechseln, wieder andere die Zeitumstellung fortführen. Ein Flickenteppich aus verschiedenen Zeitzonen muss jedoch vermieden werden. Unterschiedliche Zeitzonen würden den europäischen Binnenmarkt stören und den Reiseverkehr sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erschweren. 

Wir brauchen einen gemeinsamen Takt für Europa. Die Bürgerinnen und Bürger Europas erwarten zu Recht eine Lösung – und dass das ewige Hin und Her der Zeitumstellung ein Ende findet.“

Vivien Costanzo

Baden-Württemberg

Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr
Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten

 vivien.costanzo@europarl.europa.eu 0032 228 45413 

Jan Rößmann

Pressesprecher der SPD-Europaabgeordneten

 jan.rossmann@europarl.europa.eu 0032 473864513 

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