Norbert NEUSER

6.12.2018

Partnerschaften für Frieden und Stabilität erneuern

Verhandlungen über ein neues EU-Abkommen mit Afrika, der Karibik und dem Pazifik

„Die erneuerte Partnerschaft der EU, insbesondere mit Afrika, soll unsere Beziehung zukunftsfest machen. Sie wird zu Frieden und Stabilität, guter Regierungsführung, Wohlstand und ganz besonders zu einem Leben in Würde beitragen“, so Norbert Neuser, entwicklungspolitischer Sprecher der Sozialdemokraten im Europaparlament, in Cotonou, der einwohnerstärksten Stadt im westafrikanischen Benin. Bei einem Treffen der gemeinsamen parlamentarischen Versammlung mit Volksvertretern aus der Europäischen Union sowie aus Afrika, der Karibik und des Pazifiks (AKP) in dieser Woche in Benin geht es um die Verhandlung über neue Partnerschaften der Europäischen Union.

Im Herbst waren die Gespräche über ein neues Partnerschaftsabkommen nach dem Jahr 2020 gestartet. Im kommenden Jahr soll es zu einer Einigung kommen. „Diese Partnerschaften, die 28 EU-Mitgliedsstaaten und 78 AKP-Staaten umfassen, sind mehr als eine Unterstützung in Entwicklungsfragen. Sie sind auch Grundlage für die Kooperation von Aufgaben, die wir nur gemeinsam lösen können. Das Treffen in dieser Woche war eine sinnvolle Plattform, um sich über Klimawandel, Terrorismus, Cyberkriminalität und wirtschaftliche Transformation auszutauschen“, betont Norbert Neuser.

Der Entwicklungspolitiker nimmt die Erkenntnisse aus Benin mit in die sogenannte Beobachtungsgruppe des Europäischen Parlaments zu den Verhandlungen über das neue Abkommen. Er ist Berichterstatter des Europäischen Parlaments zur Zukunft der AKP-EU-Beziehungen nach dem Jahr 2020. In wenigen Wochen, Anfang 2019, trifft sich die Beobachtungsgruppe zum ersten Mal.

Weitere Informationen: Büro Neuser +32 228 47892 und Jan Rößmann +473 930 060 (Pressesprecher)