4.4.2014

Zehntausende protestieren gegen Kürzungsdiktate und Arbeitslosigkeit

Demonstration des Europäischen Gewerkschaftsbundes in Brüssel

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) hatte gerufen - und 50.000 Menschen aus ganz Europa kamen nach Brüssel. Die Proteste am Freitag richteten sich gegen Kürzungspolitik, Sozialabbau und die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Regionen der Gemeinschaft.

Wir SPD-Europaparlamentarier haben die Demonstration für ein Europa der sozialen Gerechtigkeit und der guten Arbeit tatkräftig unterstützt.  Die  Europäerinnen und Europäer brachten ihre Wut auf die Austeritätspolitik in der Europäischen Union mit flammenden Reden und Gesängen zum Ausdruck. Zusammen mit dem EGB fordern wir ein Ende der massiven Sparmaßnahmen  sowie eine schnelle und verbindliche Umsetzung der Jugendgarantie.

Die Generalsekretärin des Europäischen Gewerkschaftsbundes, Bernadette Segol, bekräftigt den Protest: "Wir fordern ein Ende der Sparprogramme und die Auflage eines großen Investitionsprogramms für nachhaltiges Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze." Nur ein Europa, das die Menschen und nicht die Märkte in den Vordergrund stellt, hat das Potential, die Krise zu überwinden. Unter dem Motto: Ein neuer Weg für Europa: Investieren statt Kaputtsparen haben wir uns am Freitag bei der Demo in Brüssel Gehör verschafft.

Die Mehrheit der Demonstranten verhielt sich laut einer Brüsseler Polizeisprecherin friedlich. Am Rande des Protestzuges sei es jedoch zu Auseinandersetzungen gekommen. Wir distanzieren uns von der vereinzelten Gewalt, unterstützen aber ausdrücklich den lautstarken Protest der europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

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