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Europa-SPD
11. September 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ob im Austausch mit Freund:innen, am Infostand oder im Gespräch mit Kolleg:innen: Gute Argumente für ein starkes und geeintes Europa machen den Unterschied. Besonders dann, wenn es darum geht, der AfD und ihrer deutschland- und europafeindlichen Politik etwas entgegenzusetzen.

Denn Europa ist keine abstrakte Idee. Europäische Zusammenarbeit entscheidet ganz konkret darüber, ob Regionen wirtschaftlich stark bleiben, gute Arbeitsplätze entstehen, die Energiewende gelingt und Menschen vor äußeren Bedrohungen geschützt sind.

Am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern zeigen wir, wie wichtig unser Einsatz für ein geeintes Europa ist - und warum wir damit noch viel mehr für lebenswerte Regionen, eine starke Wirtschaft und Zusammenhalt vor Ort erreichen können.

Wir wissen, was die AfD den Menschen verschweigt: Deutschland und die Bundesländer sind stark, weil wir offen und fest in Europa verankert sind. Weil Unternehmen hier investieren, weil Fachkräfte aus anderen Ländern zu uns kommen und weil wir wirtschaftlich, wissenschaftlich und gesellschaftlich vom Austausch mit unseren europäischen Nachbarn profitieren.

Deshalb: Jetzt unsere Argumente lesen, weitererzählen, ins Gespräch kommen - zum Beispiel auch bei unserem nächsten Klartext-Webinar am 16. September. Anmeldung hier.

Eure Europa-SPD

Ein Binnenmarkt der Möglichkeiten

Europa ist mehr als ein gemeinsamer Markt. Europa trägt dazu bei, dass auch abseits der großen Metropolen Chancen entstehen.

Gerade Mecklenburg-Vorpommern ist eng mit Europa gewachsen – wirtschaftlich, gesellschaftlich und in seinen Regionen. Der Binnenmarkt eröffnet Unternehmen neue Märkte, europäische Investitionen stärken Mittelstand, Forschung, Häfen und die Energiewende. Auch die Landwirtschaft ist auf verlässliche europäische Rahmenbedingungen und Förderung angewiesen. Und mit der europäischen Regionalpolitik investieren wir dort, wo Menschen leben: in Städte, Kommunen und ländliche Räume, in gute Arbeitsplätze und Qualifizierung, aber auch in Vereine, soziale Projekte und Initiativen, die unsere Demokratie und unsere Gesellschaft zusammenhalten.

Unser Ziel ist deshalb ein Binnenmarkt der Möglichkeiten: ein Europa, in dem es nicht vom Wohnort abhängt, ob Menschen Zugang zu guten Jobs, moderner Infrastruktur und gesellschaftlicher Teilhabe haben. Dafür wollen wir die europäischen Struktur- und Sozialfonds stärken – und dafür sorgen, dass europäische Investitionen auch künftig vor Ort ankommen.

Europa bedeutet für das Bundesland auch, dass junge Menschen im Ausland lernen, Fachkräfte hier eine Zukunft aufbauen und Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft über Grenzen hinweg zusammenarbeiten.

Gute Arbeit, sichere Zukunft – auch in Zeiten von KI

Ob im Handwerksbetrieb, im Hafen oder im Büro: Künstliche Intelligenz wird unsere Arbeitswelt verändern. Das gilt auch für Mecklenburg-Vorpommern – von der maritimen Wirtschaft über den Mittelstand bis zu Verwaltung und Pflege. Entscheidend ist, wer von diesem Wandel profitiert. Wir wollen, dass neue Technologien Arbeit besser machen, Beschäftigte entlasten und neue Chancen schaffen – statt Leistungsdruck zu erhöhen oder Arbeitnehmer:innen gläsern zu machen. Wir wollen für die EU erreichen, dass Beschäftigte beim Einsatz von KI am Arbeitsplatz mitreden können. Mit dem Einfluss der gesamten EU können wir den Tech-Bossen, die den KI-Markt dominieren, die Stirn bieten und faire Regeln durchsetzen.

Und: Gemeinsame europäische Regeln machen einen Unterschied vor Ort. Wenn wir gemeinsame soziale Standards setzen, können Unternehmen nicht einfach dorthin ausweichen, wo Löhne und Arbeitnehmerrechte am niedrigsten sind. Das stärkt diejenigen, die in Mecklenburg-Vorpommern, in den Häfen, Betrieben und Unternehmen für gute Arbeit und faire Bedingungen sorgen.

Während die AfD Arbeitnehmerrechte und ein gemeinsames Europa schwächen will, sorgen wir dafür, dass technologischer Fortschritt und wirtschaftlicher Erfolg bei den Menschen ankommen.

Ein starker Ostseeraum

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands Tor zur Ostsee – und damit eng mit unseren europäischen Nachbarn verbunden. Europa macht aus dieser Nachbarschaft konkrete Zusammenarbeit: in Wirtschaft und Forschung, beim Ausbau erneuerbarer Energien, im Tourismus und beim Schutz unserer Ostsee. Häfen wie Rostock und Mukran verbinden Deutschland mit dem europäischen Ostseeraum und machen das Land zu einem wichtigen Standort für Handel, Energie und Infrastruktur.

Gerade deshalb ist eine starke europäische Ostseezusammenarbeit für Mecklenburg-Vorpommern so wichtig. Ob Energieversorgung, maritime Wirtschaft, Umweltschutz oder gemeinsame Sicherheit: Viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam mit unseren Nachbarn rund um die Ostsee lösen. Gerade in Zeiten, in denen Nationalisten wieder Grenzen hochziehen und Europa schwächen wollen, gilt: Wir gewinnen durch Zusammenarbeit, nicht durch Abschottung.

Ein offenes Mecklenburg-Vorpommern braucht deshalb ein starkes Europa – und Europa ein starkes Mecklenburg-Vorpommern.

Argumente sind zum Teilen da. Dieses Europa-Magazin jetzt weiterleiten. 

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