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Europa-SPD
09. Januar 2026

Europa und Lateinamerika rücken zusammen

Liebe Europa-Freundinnen und -Freunde,

morgen ist es soweit: Nach 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Mit dieser Einigung übernehmen die EU-Mitgliedstaaten Verantwortung und senden ein klares Signal: Die Europäische Union ist handlungsfähig und steht zu ihren internationalen Zusagen.

In einer Zeit globaler Instabilität, in der das Recht des Stärkeren zunehmend die Regeln der internationalen Gemeinschaft verdrängt, ist das Abkommen ein deutliches Bekenntnis zu fairer und regelbasierter Partnerschaft. Europa darf nicht Zaungast einer neuen Machtpolitik sein, sondern muss selbst gestaltende Kraft werden.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen seit der US-Operation in Venezuela ist es umso wichtiger, dass die EU weitere verlässliche Allianzen mit befreundeten Staaten aufbaut. Der Ausbau unserer strategischen Unabhängigkeit – etwa von russischen Energielieferungen und amerikanischer Technologie – wird daher ein zentraler Schwerpunkt der EU-Politik im Jahr 2026 sein.

Europa muss auf seine eigene Stärke setzen.

Zu Beginn des Jahres erinnern uns zentrale Wegmarken daran, worum es in der Europäischen Union geht: Zusammenwachsen. Vor 40 Jahren traten Spanien und Portugal der EU bei. Seit diesem Jahr gehört auch Bulgarien zur Eurozone.

Das gilt auch für unsere Haltung im Norden Europas. Wir stehen fest an der Seite Dänemarks und der Menschen in Grönland. Grönland gehört denen, die dort leben. Sicherheit in der Arktis stärken wir gemeinsam im Rahmen der NATO und mit stärkerer europäischer Präsenz in der Region – nicht durch Machtansprüche einzelner. 

Europa ist der größte Binnenmarkt der Welt. Diese Stärke müssen wir nutzen. Nicht abwartend, sondern gestaltend. Nicht gespalten, sondern geeint.

Dieses Jahr muss das Jahr des Durchbruchs werden, damit Ukrainer:innen wieder in Frieden und Freiheit leben können. Damit die EU selbstbewusster auftritt und internationales Recht verteidigt. Damit wir Europäerinnen und Europäer uns auf das Handeln der Gemeinschaft verlassen können.

Europa braucht neue Ideen.

Kreative Ideen für ein grenzüberschreitendes Miteinander machen die europäische Zusammenarbeit aus. Wir wissen, wie viel in den jungen Köpfen auf unserem Kontinent steckt. Helft uns, den Aufruf für Bewerbungen zum Jugendkarlspreis zu verbreiten. Bis zum 2. Februar können Projekte eingereicht werden. Wir sind gespannt, wer dieses Jahr den Preis erhält!

Europa braucht starke Regionen

Jeden Tag arbeiten unzählige Europäer:innen an einer besseren Zukunft für ihre Familie, unserer Gesellschaft, ihrer Region. Diese Geschichten machen uns Hoffnung und sollten stärker beleuchtet werden! Genau das ist das Ziel des Accounts @zukunftbrauchtregionen auf Instagram. Hier sammeln wir Geschichten und Bilder von Projekten, die dank EU-Förderung zu einer Verbesserung des Lebens vor Ort beigetragen haben. Ein Architektenpaar hat zum Beispiel aus einer alten Klosterruine etwas Neues erschaffen. Kennt ihr ähnliche Orte, die euch inspirieren? Macht mit und teilt diese Stories unter zukunftbrauchtregionen@gmail.com. Gerade jetzt, wo die weitere Finanzierung europäischer Regionalförderung verhandelt wird, sind eure Beiträge unheimlich wichtig. Mehr Infos gibt es auch bei unserer regionalpolitischen Sprecherin Sabrina Repp.

Eure Europa-SPD

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