Bestellen Sie hier den Newsletter der SPD-Europaabgeordneten
Ulrike RODUST: "Überfischung stoppen!"
Europäisches Parlament fordert radikale Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik.
Das Europäische Parlament hat heute eine erste Resolution zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik verabschiedet. Mit dieser Abstimmung bezieht das Parlament erstmals Position zu dem Reformprozess, der bis 2013 abgeschlossen sein muss. Durch den Lissabon-Vertrag wird das Europäische Parlament zukünftig über die zentralen Fragen der Fischereipolitik mitentscheiden.
Die SPD-Europaabgeordnete und fischereipolitische Sprecherin der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Ulrike RODUST, begrüßte das Abstimmungsergebnis: "Dies ist ein guter Tag, weil wir deutlich gemacht haben, dass die Gemeinsame Fischereipolitik umfassend überarbeitet werden muss. Angesichts des desolaten Zustands unserer Meere haben wir in den nächsten Jahren viel Arbeit vor uns."
Die Sozialdemokratin betonte, dass ihre Fraktion wichtige Abstimmungserfolge feiern konnte: "Wir haben unterstrichen, dass eines der zentralen Probleme die vielerorts noch vorhandenen Flottenüberkapazitäten sind und konnten uns damit gegen die Konservativen durchsetzen."
Ulrike RODUST machte außerdem klar, dass die EU weltweit Verantwortung für den Schutz der Fischbestände trage: "Wir können nicht bei uns zu Hause die Meere schützen und dafür die Gewässer der Entwicklungsländer leerfischen. Aus Sicht der Konservativen haben wirtschaftliche Interessen Vorrang vor den Bedürfnissen der Menschen. Das ist nicht in Ordnung."
Die SPD-Abgeordnete unterstrich, dass das Ergebnis aus deutscher Sicht positiv sei, da das Parlament das Prinzip der relativen Stabilität (d.h. eine gleichbleibende nationale Zuteilung der Fangrechte auf Basis von historischen Fangzahlen) nicht in Frage stellt. "Es ist uns gelungen gegen den massiven Widerstand von Abgeordneten aus Südeuropa einen anständigen Kompromiss zu erarbeiten, der den Interessen der deutschen Fischer stark entgegen kommt", so Ulrike RODUST abschließend.
Für weitere Informationen: Algara Stenzel (Pressesprecherin) +32 473 930 060 (GSM)



