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Norbert NEUSER: "Ersatzkandidatin Georgieva besser als ihre Vorgängerin"
Anhörung der bulgarischen EU-Kommissarskandidatin.
Die Anhörungen der neuen EU-Kommission ist mit der Befragung der bulgarischen Kommissarsanwärterin Kristalina Georgieva für das Ressort humanitäre Hilfe heute zu Ende gegangen. Die erneute Anhörung war nötig geworden, nachdem die vorherige Anwärterin Jeleva nach erheblichen Zweifeln an ihrer Fähigkeit freiwillig verzichtet hatte.
Frau Georgieva habe sich als hochmotivierte und kompetente Kommissarsanwärterin mit dem notwendigen Gestaltungswillen vorgestellt, so Norbert NEUSER, SPD-Europaabgeordneter im Ausschuss für Entwicklungspolitik.
Norbert NEUSER lobte: "Anders als ihre bulgarische Vorgängerin Jeleva hat sie die notwendige Sachkenntnis, steht für die Unparteilichkeit humanitärer Hilfe und bringt den für die EU nötigen Pragmatismus mit."
Nach der Anhörung von Frau Georgieva kann das Europäische Parlament jetzt mit erheblicher zeitlicher Verzögerung über die neue Kommission abstimmen.
"Die Verzögerung bei der Einsetzung der neuen EU-Kommission hätte sich Kommissionspräsident Barroso ersparen können, wenn er die offensichtlich überforderte Kandidatin sofort ausgetauscht hätte", kritisierte Norbert NEUSER scharf, "stattdessen musste Jelewa unter dem Druck des Europäischen Parlaments im letzten Moment selber das Handtuch werfen. Dieses Lavieren Barrosos war eine einzige Peinlichkeit!"
Für weitere Informationen: Büro Neuser: + 32 228 47892 und Algara Stenzel (Pressesprecherin) +32 473 930 060 (GSM)



